Suthek Hexen – Monument of Decay

Gastbeitrag von Will I

Im Jahre 2009 gegründet, hat sich Sutekh Hexen durch eine Reihe von Veröffentlichungen schnell den Ruf einer äußerst eigenwilligen und interessanten Band erworben, die ihre Musik als Rituale zu verstehen scheint. Diese vereinigt u.a Elemente des Black Metal, Drone, Ambient, Harsh Noise und läßt sich nur schwer einem Genre zuordnen. Neben Gründungmitglied Kevin Yuen bilden drei weitere Musiker momentan den Kern von Sutekh Hexen.

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Alchemyst – Nekromanteion


Der Bandname, Songtitel sowie Bandbesatzung lassen wenig Zweifel darüber aufkommen, was hier gespielt wird. Die Protagonisten auf Nekromanteion sind u.a. bei Truppen wie Anael und Ungod tätig. Produziert wurde das Ganze darüberhinaus von Patrick Engel (Impending Doom).

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Interview mit Nachtgarm von Negator

Ein Gastbeitrag von Tim Fairhurst

Samstag der 19. Juli 2014, ca. 16:30, Dong Open Air, Backstage Bereich. Es ist heiß, viel zu heiß. Die lange Matte auf meinem Kopf tut ihren Teil noch dazu, dass es kein bisschen kühler wird. Dieses Problem hat Steve Marbs alias Nachtgarm nicht. Kahl rasiert im Tanktop sitzt der Frontmann von Negator gebeugt über einem Salat und einem Glas Wasser mir gegenüber. Trotz 34 Grad Lufttemperatur, trotz eigenen Auftritts in etwa einer Stunde, trotz eines geplatzten Gigs am Vortag für den die Band 9 Stunden gefahren ist, nimmt sich Steve die Zeit ein Interview mit mir zu führen. Eine Band ballert im Hintergrund ordentlich rein während wir sprechen und mit der Zeit wird er lockerer, da sein Magen sich zu füllen beginnt und ich werde lockerer, da vor mir ein Mann sitzt der einfach sagt was er denkt, meint was er sagt und dahinter vollends steht. Hier ist die Niederschrift von einer coolen halben Stunde mit Nachtgarm/Steve Marbs:

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Interview mit The Moon and the Nightspirit

Ihr habt beide in einer Gothic Band namens Evensong begonnen, um noch während eurer Mitgliedschaft Lieder für TMAN zu schreiben und euch folkloristischen Klängen zu widmen. Szenemäßig gesprochen, habt ihr im Gothic/Neofolk-Bereich angefangen. Hattet ihr ein bestimmtes Publikum vor Augen oder war dies ein Einstiegspunkt, von dessen subkulturellem Zusammenhang ihr euch emanzipiert habt?

Ehrlich gesagt, hatten wir kein Publikum vor Augen, als wir begannen, Musik zu schreiben. Bei The Moon and the Nightspirit drehte und dreht es sich um künstlerische Freiheit, deshalb haben wir diese Band überhaupt ins Leben gerufen. Es ist ein Weg, uns ohne Schranken und Eingrenzungen durch die universale Sprache der Musik auszudrücken.

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Interview mit Taxim

Alex, du bist quasi das Aushängeschild von Taxim und auch über deine Arbeit mit der Band hinaus bekannt. Magst du bitte mal für unsere Leser nennen, wer noch im weitesten Sinne in die Band involviert ist und wer welche Funktion innehat?

Da kommt es ganz drauf an, ob wir uns in unseren üblichen Genres – Dark Elektro/Wave, Neoklassik und Experimental – bewegen oder der Abwechslung halber mal wieder aufs Elektro-Punk Genre schielen. Wenn’s düster wird, stehen die Damen Kat und Jigels eigentlich „nur“ am Keyboard oder Bass und fragen mich, wann ich ihnen denn endlich mal graphische Noten liefern könne – meine alpha-numerischen werden stets nur kopfschüttelnd betrachtet. Ab und zu bekommen sie deshalb ein Mikro, damit auch ich mal Beschwerde einreichen kann. Sind wir jedoch diese „Elektro-Punks“, bringt jeder von uns seine textlichen und auch musikalischen Ideen ein. Wir nennen das übrigens Semi-Anarchie. Man kann wohl sagen, daß ich unterm Strich der Maschinenraum des Ganzen bin. Ich komponiere, produziere, schreibe Texte und spiele ebenfalls Bass sowie Akustik- und E-Gitarre.

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Arditi – Imposing Elitism

Fünf Jahre sind seit der letzten Veröffentlichung „Leading the iron Resistance“ vergangen. Mit „Imposing Elitism“ folgt nun die nächste Angriffswelle der Schweden.
Die mir vorliegende, über das kleine Label Temple of Death veröffentlichte Kassettenversion ist auf 222 Stück limitiert und wahrscheinlich schon längst ausverkauft, während ich dies hier schreibe.

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Interview mit Death of a Dryad

Ihr bezeichnet euch selbst als „Neofolk Band”. Allerdings unterscheidet ihr euch sehr von den Gruppen, die mit diesem Begriff in Verbindung gebracht werden. Ihr klingt nicht allzusehr nach Death in June oder Sol Invictus. Wird der Begriff „Neofolk“ DOAD gerecht?

Nogh: Wahr ist, daß „Neofolk“ stark durch die Musik solch großartiger Bands wie Death In June oder Sol Invictus geprägt worden ist. Jedoch sehen wir in Neofolk eher ein Vehikel für alle Arten des Folk und der Industrial Musik, die einzuordnen nicht so leicht ist und ich denke, daß wir ein Teil dessen sind. Wenn wir den Stil DOAD’s definieren müßten, würden wir sie als „Dark Medieval Alternative Folk Metal“ denn als „Neofolk“ bezeichnen, da es sich um eine Mischung aus alten mittelalterlichen Klängen, Metal Riffs und depressiver Atmosphäre handelt. Ehrlich gesagt, wir wollen uns nicht an ein einzelnes Genre binden; wir streben einfach danach, durch intensive und emotionale Musik unserem im Sterben begriffenen Universum Ausdruck zu verleihen.

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Interview mit Huan Vu (Traumlande)

Vielen Dank erstmal für das Interview. Wie läuft es momentan mit der Produktion deines neuen Filmes „Die Traumlande“? In welcher Phase der Produktion befindet ihr euch gerade?

Nach dem erfolgreichen Crowdfunding und Crowdinvesting arbeiten wir aktuell an den Anträgen für die Filmförderung, um unser Budget noch mal zu vergrößern. Wir können den Film nun zwar angehen, aber je größer das Budget, umso besser für den Film.

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Interview mit Die Schinder

Als ich mich entschieden habe, euch auf ein Interview anzuhauen, bin ich fast davon ausgegangen, daß es eine Art Nachruf werden wird. Nach eurer 2002er Veröffentlichung „Wundenmann“ ist es sehr still um euch geworden und ich mußte richtig im Netz wühlen, um überhaupt weiterführende Infos zu finden, die sich nicht ausschließlich auf eure beiden Alben bezogen. Glücklicherweise sah eure Homepage sehr frisch und aktuell aus, so nach dem Motto: „Hey, wir sind wieder da!“ Was ist nach 2002 aus den Schindern geworden? Skizziere für uns doch mal die Zeit zwischen 2002 und 2014.

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Interview mit Weihan

Euer neuestes Album, „Blóðslitinn á Steininum“, habt ihr via Lichterklang veröffentlicht, ein Label, das ich sehr schätze, weil dort viele gute Gruppen veröffentlichen, z.B. Stein, Werra, Mars oder Fahl. Hut ab. Ihr befindet euch in bester Gesellschaft. Wie kam der Wechsel zu Lichterklang zustande. Der Vorgänger „Symphonies of Divination“ erschien ja auf dem italienischen Label Old Europa Cafe, welches ja auch eine lange Tradition hat, was gute Musik angeht.

Jürgen: Weihan ist nicht sehr aktiv gewesen, seit wir unser letztes Album veröffentlicht haben, daher empfanden wir die Notwendigkeit, uns einige möglicherweise passende Labels anzuschauen. Mit Old Europa Cafe weiterzumachen, schien uns nicht richtig.Als wir herumfragten, welches Label ein für Weihan angemessenes wäre, wurde uns Lichterklang empfohlen, also haben wir uns für sie entschieden.

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